Sie nennen mich den Wolfgang Koeppen der Satire

Ein Facebook-Gespräch mit dem Frankfurter Autor Leo Fischer*

25. Feb. 17:09
Leo Fischer:
Lieber Stefan, wie sieht es denn mit Fotos aus für Deinen Stadtführer? Die wären für meinen Beitrag, wie ich ihn jetzt geplant habe, extrem wichtig. Sind Fotos möglich, und wenn ja, mache ich selber welche, oder wird ein Fotograf zu von mir bezeichneten Orten geschickt? Beste Grüße

17:27
Stefan Geyer:
Lieber Leo, ja, unbedingt EIN Foto, am besten selbst gemacht. Steht auch so im Exposé. Und bitte noch eine KURZE Vita. Geboren wann und wo, lebt als… in… Letzte Verõffentlichung. Nicht mehr. Bin sehr gespannt auf Deinen Beitrag. Beste Grüße, Stefan

17:28
L.F.:
Lieber Stefan, gehen auch mehrere Fotos? Ich möchte ja eine Führung durch die T*** machen. Der Text würde Dich dann nächste, spätestens übernächste Woche erreichen, wenn das konveniert.
Herzlich, Leo

17:33
S.G.:
Muß ich mit Jürgen besprechen. Aber wieso nicht. Wir sind nicht dogmatisch. Manch einer will gar kein Foto. Aber nicht mehr als drei, bitte. Wir wollen ein Lesebuch machen. Bis denn, Stefan

17:33
L.F.:
Okay, dann muß ich halt den Rest anschaulich beschreiben.

17:34
S.G:
Genau, Du bist doch ein Mann des Worts. 🙂

10. März, 15:01
S.G.:
Lieber Leo, ich möchte Dich sanft daran erinnern, daß der Abgabetermin naht. In drei Wochen spätestens brauchen wir die Texte. Bitte schick mir auch noch eine Kurzvita: Geboren… in…, lebt in …, arbeitet als… bei…, letzte Veröffentlichung…
Vielen Dank und herzliche Grüße
Stefan

15:23
L.F.:
Ja! Bis Ende der Woche.

16:44
S.G.:
Prima.

13. März, 18:42
L.F.:
Lieber Stefan, leider konnte ich meine Besichtigung noch nicht machen, da ich mit einem schweren Husten zu kämpfen habe. Ich hoffe, daß es über das Wochenende besser wird. Du erhältst den Text dann Anfang der Woche. Herzlich Leo

22:28
S.G.:
Kein Streß, das reicht locker. Gute Besserung. Und wir sehen uns beim Medienmittwoch. Herzlich, Stefan

8. April, 15:44
S.G.:
Hallo Leo, was macht der Text? Grüße, Stefan

15:56
L.F.:
Donnerstag! Ganz g’wiß.

16:14
S.G.:
Prima. Freu mich.

12.April, 12:16
S.G.:
Und?

19. April, 14:07
S.G.:
Lieber Leo, allerletzter Termin: 27. Apr. Wir würden es bedauern, wenn Du nicht dabei wärst. Und Du vielleicht auch. Schöne Feiertage, Stefan

20. April, 02:35
L.F.:

FB-Daumen

 

 

 

 

28. April, 14:49
S.G.:
Leo, gib mir bitte eine aufrichtige Antwort. Besteht die realsitische Aussicht, daß wir Deinen Beitrag noch kriegen, oder nicht? Wir haben jetzt die Deadline bereits um 4 Wochen nach hinten verlegt und ich habe keine Lust, das für nichts und wieder nichts erneut zu tun. Wir stehen auch unter Zeitdruck. Grüße, Stefan

14:55
L.F.:
Das weiß ich, Stefan. Wenn Ihr den Beitrag morgen nicht habt, dann dürft ihr mir zur Strafe hundert Mal auf den Kopf schlagen. Dies gelobt feierlich: Leo

14:57
S.G.:
Na, da bin ich aber gespannt. Würde mich wirklich sehr freuen!!!

22:22
L.F.:
Der Artikel ist praktisch fertig, habe heute auch noch mal Fotos gemacht. Ich überarbeite ihn morgen früh und schicke ihn Dir dann.

30. April, 00:31
S.G:
Und ich dachte schon, wir könnten zur Buchvorstellung Hau Den Leo spielen. Bin sehr gespannt.

19:14
L.F.:
Sorry, habe gestern abend noch jemanden kennengelernt… morgen früh!

19:34
S.G.:
Hoffentlich hat es sich gelohnt. OK, morgen.

01.Mai, 17:56
L.F.:
Der Liebe eine Gasse! Meine neue Bekanntschaft beansprucht mich leider. Aber morgen früh hast Du ihn, beim Zeus!

18:10
S.G.:
Ich glaube, aus unserer Facebookkommunikation mache ich einen eigenen Anhang. Aber es sei Dir gegönnt.

19:48
L.F.:
Sie nennen mich den Wolfgang Koeppen der Satire.

05. Mai, 12:34
S.G.:
Leo, LAST CALL!

16:39
L.F.:
Lieber Stefan, wenn Du ihn morgen nicht hast, will ich für immer schweigen.

16:39
S.G.:
Ich will ihn! Und Dich sprechend. Ansonsten schick mir was Du hast. Z.B. den schönen Text, den Du beim […] gelesen hast, Goethedenkmal (gemeint war ein Kunstobjekt mit dem Titel „Ein Haus für Goethe“).

06. Mai, 19:05
L.F.:
Bin fast fertig! In anderthalb Stunden hast Du ihn.

20:45
L.F.:
Bittesehr!

20:55
S.G.:
Bin nicht zuhause. Aber sehr gespannt. Vielen Dank!

21:07
L.F.:
Evtl. morgen noch mal überarbeitet…

23:46
S.G.:
Da wird nichts mehr überarbeitet! Es liegt jetzt in Herrn Roths Hand. Aber, lieber Leo, das Warten hat sich gelohnt. Ein wunderbarer Text! […]

 

 

*Mit freundlicher Genehmigung von Leo Fischer

 

 

 

 

 

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De Nobbät

  • Hat es Ihnen nicht geschme…?
  • Ach, des war todal versalze.
  • Wieso sagen Sie das nicht vo…?
  • Abbä isch zahl des, isch will ja kaan Ärscher…
  • Aber das nächste Mal sagen Sie das …
  • Isch bin de Nobbät. Des war todal versalze, abbä isch zahl des.
  • Also, Norbert, das nächste Mal sagst Du das vorher. Dann machen wir das neu. Wir wollen doch, dass es unseren Gästen schmeckt.
  • Ach, des war todal versalze.. abbä isch zahl des, isch will ja kaan Ärscher. Isch komm ja scho zwanzisch Jaahr her…
  • Ja, Norbert, aber das nächste Mal…
  • Isch wohn ja da vornne.. isch will ja kaan Ärscher..
  • Es gibt ja keinen Ärger, aber das nächste Mal..
  • Bist Du de Koch?
  • Ja, was ist? Hat es Ihnen nicht geschmeckt?
  • Isch bin de Nobbät.. dess war todal versalze, abbä isch zahl dess…
  • Also, wir haben das schon 35 – 40 mal verkauft und noch nie hat sich…
  • Ja, isch will ja kaan Ärscher.. isch zahl dess.
  • Aber das nächste Mal sagst Du das vorher, Norbert. Dann mach ich weniger Salz dran.
  • Jaja, isch komm ja scho zwanzisch Jaah her, isch wohn ja da vornne…
  • Ja gut, Norbert, dann schönen Abend noch. Und das nächste Mal sagst Du das vorher.
  • Jaja, tschö, isch will ja kaan Ärscher, tschö.